Energieausweis für Gebäude
Die Situation
Von gut 38 Mio. Wohnungen in Deutschland sind 2/3 unzureichend gedämmt und benötigen im Durchschnitt 23 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr. Die EnEV 2002 schreibt für den Neubau einen Wärmebedarfsausweis und einen Maximalverbrauch von 7 Liter Heizöl pro qm/Jahr vor.
Der Ölpreis steigt. Der Gaspreis steigt. Der Strompreis steigt. Energie wird immer teurer. Parallel beschleunigen Umweltbelastungen den Klimawandel.
Die Folgen
Energie einsparen ist zur zentralen Aufgabe, die Kostenreduktion im Energiebereich zu einem Top-Thema unserer Zeit geworden – und zwar für alle Beteiligten! Insbesondere jedoch für alle Haus- und Wohneigentumsbesitzer, zählen Gebäude doch nachweislich zu den größten Energieverbrauchern.
Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, einen Energieausweis für Gebäude einzuführen. In Deutschland wird der Energieausweis für Wohngebäude im Bestand ab Anfang 2008 schrittweise eingeführt.
Für Wohngebäude, die bis 1965 fertig gestellt wurden, wird der
Energieausweis am 1. Januar 2008 Pflicht, für später errichtete
Wohngebäude am 1. Juli 2008.
Damit soll und muss auch das hohe
Energieverbrauchsniveau im Wohnungsbestand nachhaltig an die strengen
Vorgaben im Neubaubereich herangeführt werden. Eine Vorgabe, die alle
Haus- und Wohnungseigentümer in dieser Hinsicht betrifft. Bei Mieter-
und Besitzerwechsel hat der neue Mieter/Eigentümer das Recht, einen
E-Pass zu verlangen. Bei Antrag einer staatlichen Investitionsförderung
ist der E-Pass sogar zwingend vorgeschrieben.
Energie sparen
Machen Sie Ihr Haus zum Sparschwein!
12 Seiten, Ausgabe 2007/2008
» Energie sparen
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